MotorStorm: Arctic Edge
Wer eine PS3 sein Eigen nennt und das Spiel MotorStorm darauf schon mal angezockt hat, wird sich bei der Ankündigung des Spiels MotorStorm: Arctic Edge sicherlich folgendes gedacht haben. „Schön das es immer mehr PS3 Titel auf die kleine Schwarze schaffen, aber warum muss es ausgerechnet das extrem langweilige MotorStorm sein?“ Zumindest habe ich mir das Gedacht und erst mal einen großen Bogen um dieses Rennspiel gemacht.
Nachdem ich dann aber in mehren Foren las das dieses Spiel ein Must Have Titel sei, habe ich mich dann doch dazu entschlossen dieses Game in meine PSP Sammlung aufzunehmen und ich muss sagen, Arctic Edge hat mich überrascht. Es ist das komplette Gegenteil der PS3 Version, was den Spielspaß angeht. Keine öden Rennen bei denen man denkt man wäre mit Tempo 30 unterwegs, sondern geballte Rennaction wird auf der PSP geboten.
Grafik:
Das seit dem 18. September 2009 erhältliche Game, glänzt mit einer, für PSP Verhältnisse, grandiosen Grafik. Die Umgebung ist mit vielen kleinen Details versehen und auch die Reifenspuren im Schnee und Matsch, sowie die Spritzer auf dem Display sind recht schön anzusehen. Besonderst „liebevoll“ sind die Zwischensequenzen gestaltet, wenn ihr mit geschätzten 150 bis 200 km/h an einer Felswand zerschellt und sich euer Fahrzeug in seine einzelnen Bestandteile zerlegt.
Sound & Soundtrack:
Auch wenn der Motor Sound etwas kerniger klingen könnte, lädt der Soundtrack, welcher, mit Titeln von Künstlern wie Queens of the Stoneage und The Prodigy zu überzeugen weis, den Spieler ein das Geschehen um den 4,3″ Screen zu vergessen und gänzlich in die Spielewelt abzutauchen.
Gameplay:
Zum Gameplay lasst sich sagen, dass die neuartige MotorStorm Steuerung, welche die Beschleunigung und Bremse auf die Tigger verlagert hat, zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist. Für Leute die sich auch nach einiger Zeit mit dieser Steuerungsmethode nicht anfreunden können, gibt es auch die Möglichkeit den Gashahn, wie bei anderen Rennspielen üblich, mit der X-Taste durchzudrücken. Das einzige Manko an dem ganzen Game, dürften die etwas zu einfach geratenen Gegner sein. Denn wenn man sich erstmal an die Spitze des Teilnehmerfeldes gesetzt hat, ist man dort auch meist bis zum Ende des Rennens.
Spielmodi:
Neben normalen Rennen gegen andere Fahrer gibt es beispielsweise auch Zeitrennen bei denen man in einer bestimmten Zeit von Checkpoint zu Checkpoint rasen muss um das Rennen erfolgreich abzuschließen. Im Ad-hoc und Online Mutliplayer könnt ihr eure Fähigkeiten als Rennfahrer dann gegen andere, reale Menschen, unter Beweis stellen und euch hitzige Schlachten um den ersten Platz liefern.
Strecken & Fahrzeuge:
Was MotorStorm auch schon auf der PS3 auszeichnet, sind die verschiedensten Arten von Fortbewegungsmitteln. So könnt ihr z.B. mit einem Skidoo oder aber auch mit einem schwergewichtigen LKW über unzählige und durch Steilkurven extrem Actionreiche Strecken heizen. Die verschiedenen Rundkurse sind zudem, durch meterweite Sprünge über Schluchten und schier unzähligen „Abkürzungen“ sehr abwechslungsreich und machen auch nach dem 25ten Rennen auf ein und derselben Strecke noch einen Heiden Spaß.
Fazit:
Für mich das Beste Rennspiel aus dem letzten Jahr. Wer also gerne mal, alleine oder auch mit Freunden, Gas gibt sollte sich Warm anziehen und sich rasch nach Alaska begeben um eine Runde MotorStorm: Arctic Edge zu zocken.
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